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Wie du sofort bessere Texte für deine Website schreibst und mehr Traffic erzielst

Übersicht

tl;dr: Alles in einem Satz

Um bessere Texte für deine Website zu schreiben, stelle dir folgende Fragen: Für wen schreibe ich? Was möchte ich mit dem Text aussagen? Was ist das Ziel meines Textes und wie kann ich den Leser mit meinem Text fesseln?

Eine Unternehmenswebsite ist heutzutage unerlässlich, um im Internet gefunden zu werden. Jedoch schaffen es viele Unternehmen trotzdem nicht, Traffic auf ihre Website zu bekommen – und diesen dort auch zu halten.

Neben einer technisch einwandfreien und graphisch ansprechenden Website gibt es einen weiteren elementaren Punkt für eine erfolgreiche Website, und das sind die Texte. Schreiben kann erstmal jeder. Doch um einen Leser am Abspringen zu hindern, bedarf es etwas mehr als einen plump formulierten Text mit deinem Angebot. Auch wenn dieses noch so gut ist.

Heute zeige ich dir zunächst, wie du deinen Inhalt aufs nächste Level hebst, und anschließend, wie du die Darstellung deiner Texte optimieren kannst. Der Blogartikel dient dazu, dir einen groben Überblick zu geben, auf was du achten solltest und wie du zu besseren Texten kommst.

Hebe deinen Inhalt aufs nächste Level

Für wen schreibst du?

Mache dir bereits vor dem Schreiben bewusst, wen dein Text eigentlich erreichen soll. Nimm dir dazu deine Zielgruppe für deine Texte bzw. dein Angebot vor. Wer ist in deiner Zielgruppe? Wer ist dein Wunschkunde? Hol dir eine konkrete Person vor dein inneres Auge und schreibe deinen Text nur für diese Person.

  • Wie alt ist mein Wunschkunde?
  • Was braucht mein Wunschkunde?
  • Wie ist die Lebenssituation meines Wunschkunden?
  • Wo sucht mein Wunschkunde nach Lösungen für sein/ihr Problem?

Hierbei solltest du wirklich konkret werden. Du kannst natürlich noch weitere Fragen über deinen Wunschkunden beantworten. Lerne deine Leser, deine Kunden kennen. So kannst du deine Texte genau so schreiben, dass sie den Leser ansprechen und ihm oder ihr helfen.

Neben der Möglichkeit, dass dein Leser zum zahlenden Kunden wird, ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass er deinen Text teilen wird. Somit kommt wiederum mehr Traffic auf deine Website und Google schätzt deine Inhalte als relevanter ein.

Was ist die Kernaussage deines Textes?

Wenn du weißt für wen du schreibst, überlege dir, womit du deinem Leser am besten helfen kannst. Konzentriere dich dabei mit jedem Text darauf, ein eigenes Problem zu lösen. Überlege dir, welche Fragen dein Text beantworten soll und welcher Mehrwert damit auf deiner Website abgebildet wird.

Bist du beispielsweise im Bereich Beratung für Innenausstattung für Häuser unterwegs, so kannst du bereits auf deiner Website Probleme deiner Leser – und hoffentlich zukünftiger Kunden – lösen, indem du Texte über Farbkombinationen oder die Wirkung von Farben, über das richtige Setzen von Akzenten oder Ähnliches schreibst.

Dein Leser erfährt dadurch von deiner Expertise, was Vertrauen aufbaut. Wenn dann noch Fragen offen sind, wird sich dein Leser vertrauensvoll an dich wenden, dein Beratungsangebot in Anspruch nehmen und deine Texte mit Bekannten teilen, die ein ähnliches Problem haben.

Was ist das Ziel deines Textes?

Möchtest du mit deinem Text etwas verkaufen, Abonnenten für deinen Newsletter generieren, zu weiterführenden Artikeln leiten oder einfach nur deine Expertise darstellen und/oder unterhalten? Auch diese Frage solltest du dir beantworten, bevor du deinen Text schreibst.

Die Kernaussage und das Ziel deines Textes sind dein roter Faden und sollten am besten für dich sichtbar irgendwo niedergeschrieben werden, um diese nicht aus den Augen zu verlieren.

Wie kannst du deinen Leser mit deinem Text fesseln?

Ein reines Aufzählen von Fakten spricht in der heutigen Welt mit einer Vielzahl an Angeboten niemanden mehr an. Deine Leser wollen Emotionen und Geschichten erfahren. Versuche daher, wo es möglich ist, Storytelling in deine fachlichen Texte einzubauen.

Du musst hierzu kein begnadeter Geschichtenerzähler sein oder eine rege Fantasie besitzen. Erzähle beispielsweise einfach von einer Situation, in der du selbst das Problem deines Lesers hattest und wie du es lösen konntest. Dadurch fühlt sich dein Leser mit dir verbunden und glaubt dir, dass du sein Problem auch lösen kannst.

Gestalte deine Inhalte leserfreundlich

Wie lange sollte ein guter Text sein?

Hierzu gibt es nicht DIE eine richtige Antwort. Es kommt immer auf die Art (handelt es sich um einen Blogpost, eine Informationsseite zu einem Produkt, deine Über Mich-Seite oder die Startseite?) und das Ziel des Textes an.

Für sogenannte Cornerstone Inhalte – das sind lange und ausführliche Artikel oder Unterseiten auf deiner Website zu einem ganz bestimmten (Nischen-)Thema – dürfen es gerne 2.500 bis 3.000 oder sogar mehr Wörter sein. Es gilt: Je länger und je mehr (relevante!) Informationen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Artikel geteilt und von Google als wichtig eingestuft wird.

Blogposts zu konkreten Unterthemen und Fragestellungen sollten in ihrem Umfang eher zwischen 800 und 2.000 Wörtern liegen. Produktbeschreibungen eher um die 200 Wörter. Auch Teasertexte und Abschnitte unterhalb des eigentlichen Textes, z.B. zu weiterführenden Artikeln, werden hier mitgezählt.

Doch bevor du einen Text künstlich streckst, konzentriere dich auf das Wesentliche, wobei du das oben bereits erwähnte Storytelling jedoch nicht außen vorlassen solltest. Dein Text soll schließlich nicht langweilen, sondern unterhalten und gleichzeitig Mehrwert für den Leser schaffen.

Optimiere deine Texte – aber überoptimiere nicht

Wenn du eine Website besitzt, bist du höchstwahrscheinlich auch schon über den Begriff der „Suchmaschinenoptimierung“ gestolpert. Suchmaschinenoptimierung bedeutet, dass du einen Text in einer für Google optimalen Art und Weise schreibst.

Es gibt unzählige verschiedene Punkte, die hierbei zu beachten sind, und du solltest diese auf jeden Fall im Hinterkopf haben. Jedoch schreibst du am Ende immer für deinen Leser und nicht für Google. Daher sind die oben genannten Punkte zu Inhalt und Form auch essentiell.

Wer aktiv SEO (Search Engine Optimization) betreibt, sollte niemals seine Texte „verschandeln“. Eine gute Lesbarkeit und inhaltlicher Mehrwert sind langfristig für deinen Erfolg und deine Positionierung wichtiger als die Tatsache, ob dein Keyword acht- oder zehnmal im Text vorkommt.

Weiterführende Informationen zu SEO findest du zum Beispiel im eigens von Google erstellten Leitfaden und bald auch hier auf dem Blog.

Fazit

Ich hoffe, die Tipps haben dir ein klareres Bild dazu gegeben, was einen guten Text für deine Website wirklich ausmacht. Natürlich gibt es zu jedem einzelnen Punkt noch weitere Tipps und Kniffe, die du beachten kannst. Am wichtigsten ist jedoch, dass du deine eigene Stimme findest und deinen Lesern den Mehrwert gibst, den sie brauchen.

Wenn du dabei weitere Unterstützung benötigst, Schreiben vielleicht einfach nicht so dein Ding ist oder du lieber mehr Zeit für dein Kerngeschäft freischaufeln möchtest, dann kann du dich gerne an unser Team wenden.

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